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  Erzbahn Kapitel 2 - Die Rangierer der LKAB

 
Zum Rangieren der Erzzüge (mit Diesel) stehen insgesamt zwei T44 und vier T46 zur Verfügung - letztere hatte die gleiche GM-Maschine wie die T44, ist aber mit sechs Achsen und einem Gewicht von 150 Tonnen für Erzzüge besser gerüstet. Daneben war in Narvik lange Zeit noch eine "Motala"-Rangierlok als Reserve im Einsatz. 2007 dann wurde beschlossen die T46 gründlich zu modernisieren (neuer Motor, End- statt Mittelführerstände u.a.). Begonnen wurde mit T46-2 im Herbst 2007 in Vetlanda bei STT. Der Konkurs von STT verzögerte dies Projekt, aber 2013 war dann die letzte der 4 T46 zum Umbau in Notvikken. Von STT kam 2007 als Rangierlokersatz TMZ 1413 nach Svappavaara, ein komischer Job für eine ehemalige dänische Schnellzuglok. (wenn mir jemand ein Foto der Lok hätte - sehr gerne).
Rangiert wird in Narvik, wenn es um das Einstellen der Olivin-Wagen ging, in Svappavaara und vor allem in Kiruna. In Luleå fahren die Erzzüge nur in einer großen Schleife durch die Entladeanlage und dann wieder zurück. In Malmberget ist m.W. keine Rangierlok für Erzwagen stationiert. Aber in Narvik ist seit 2012 die Olivinverladung neu organisiert, sodass auch hier die Rangiererei wegfällt. Dazu unten mehr. 
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"Bifrost", ausgestellt in Narvik, kam 1900 nach Narvik und wurde erst bei den Gleisbauarbeiten eingesetzt und dann bis 1942 als Rangierlok. Danach war sie wohl noch als Wärmelieferant gefragt. 

Ud 868 wurde früher, gerne in Doppeltraktion, zum Rangieren genutzt.Ausrangiert 1968, ausgestellt im Museum in Luleå.

Die "Motala-Lok" beim rangieren von Olivin-Wagen, Narvik 2005
1000 PS und 100t Gewicht reichen für schwere Jobs.
Wo die Lok geblieben ist, habe ich nicht raus bekommen.

 MTAS Nr. 5 in Narvik, Sommer 2005. Die ehemalige T44 283 der SJ gehörte ab 1992 der LKAB in Kiruna bevor sie nach Narvik zur MTAS kam.   .

 Lok Nr 6, die ehemalige Di 7.634 und ehemalige.Lok der norwegischen MTAS. Sommer 2003 in Kiruna auf dem Seedamm.
Die Lok gehört aber zu dieser Zeit schon zur schwedischen MTAB.
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 T46 1 im Sommer 2005 in Svappavaara. Die T46 haben denselben Motor wie die T44, sind aber deutlich schwerer und haben 6 Achsen.

T 46 2 steht in Vetlanda bei STT und wartet auf den Umbau, mit dem alle 4 T46 nacheinander komplett überholt und umgebaut werden sollen. Herbst 2007. 

   T46 3 in Kiruna, Sommer 2005

Sommer 2007 in Kiruna: T46-4 in der Verbindungskurve vom LKAB-Seebahnhof (Bereitstellung der vollen Züge aus der Grube) zum Erzbahnhof (zwischen Personenbahnhof und Lokstall) 

T46 1 nach dem Umbau in Kiruna, Sommer 2013 
Die Loks erhielten neuen Cummins-Diesel und einen neuen Aufbau 

T46-3 im Jahr 2017 in Svappavaara. Inzwischen sind alle 4 der T46 modernisiert.

In Narvik mussten auch mal Streckenloks rangieren, wie hier, wo die Abteilung der Olivinwagen noch über den Personenbahnhof hinaus bis aufs Streckengleis ausziehen muss. Sommer 2005

 Erzhafen Narvik. Unten am Kai wurde Olivin in leere Erzwagen verladen. Olivin ist ein Zuschlagsstoff für die Herstellung der Pellets.Die Olivinwagen verkehrten entweder komplett anstelle eines Leerzuges (wie hier bei 26 Wagen) oder wurden, wenn weniger, in einen Leerzug eingestellt. Das Olivin wurde dabei am Pier mit einem Radlader aufgeladen und die Wagen dann aufwändig "nach oben" in den Erzbahnhof rangiert. Das ist seit 2012 Geschichte. Inzwischen wird das Olivin vom Pier direkt per Förderanlage hoch geschafft und dort in einen leeren Erzzug verfüllt. Das Verbindungsgleis am Wasser zwischen Olivinkai und dem Fagerneskai wurde danach stillgelehgt. Da man im Gegensatz zur Erzverladung den Olivinverkehr genau beobachten konnte, im Folgenden mal der Ablauf im Sommer 2007 in Narvik. 

Erzhafen Narvik. Ganz oben abgestellte ehemalige norwegische Triebwagen, in der Mitte Teile die eigentliche Erzverladung. Unten am Kai wird Olivin in leere Erzwagen verladen. 

 


MTAS Lok Nr. 5 (ex SJ T44.283) holt am Olivinkai den Zug ab.

Da der Olivinkai deutlich tiefer liegt als Erzbahnhof und Personenbahnhof fahren die Züge am Hafen entlang zuerst bis zum Fagerneskai. Das ist der "normale" Frachthafen von Narvik.

Am Fagerneskai angekommen wird vom Rangierer der Bahnübergang geschlossen und die Weiche gestellt.Im Suzuki ist der zweite Rangierer auf der Straße nebenhergefahren

Dann kommt von der Steilstrecke vom Personenbahnhof her eine Lok zur Unterstützung. Der Olivinzug ist inzwischen ganz in den Frachtbahnhiof "Fagerneskai" eingefahren.

Jetzt geht das Ganze wieder zurück auf die Steilstrecke zum Personenbahnhof. Die Olivinzüge sind unterschiedlich lang, hier sind es 26 Wagen. also genau ein halber (alter) Erzzug.


An derselben Stelle der Zug von hinten.
Die T44 schiebt kräftig mit
 

 



Im Personenbahnhof angekommen, macht die Fuhre erneut Kopf. Die IORE wird wieder abgehängt. Jetzt geht es in den Erzbahnhof

 



Im Erzbahnhof angekommen steht due Fuhre dann also etlich Meter oberhalb des Olivinkais und geht von hieraus zu den Pelletwerken.
Im Vordergrund hat ein Erzzug Kopf gemacht.


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