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Die Erzbahn als Querverbindung wurde zum Zweck des Erztransportes gebaut. Der Personenverkehr war und ist immer noch wichtig, ist aber weniger von Bedeutung. Wichtig war der Personenverkehr ursprünglich vor allem mangels Straßenverbindung von Kiruna nach Narvik. An der Ostsee gibt es im Bereich Boden - Gällivare lokalen Personenverkehr, hier ist Norrtøg mit Triebwagen aktiv, aber nur mit wenigen Abfahrten. Auf der gesamten Strecke Luleå - Narvik verkehren täglich nur 1 bis 4 Zugpaare, Tendenz abnehmend. Bekannt sind die Nordlandszüge von Göteborg/Stockholm aus, die meist in Boden getrennt werden und dann nach Narvik bzw. Luleå weiterfahren. Zeitweise fahren die Züge aber auch durch und in Boden besteht dann nur ein Anschluss. Das Konzept ändert sich immer mal wieder und hängt auch vom jeweiliegen Betreiber ab, Die Nordlandszüge wurden schon früh an nicht-staatliche Betreiber vergeben, auch wenn zuletzt (2026) wieder SJ fährt. Dabei wurden auch von TKAB, Connex oder VY meist von SJ bzw von SSRT (staatlicher Fahrzeugvermieter) angemietete Rc-Loks und Wagen verwendet. Die Zugnummern 90 - 99 haben sich dabei aber seit Jahrzehnten nicht verändert.
Die Dissonanzen um die Durchführung der Nordlandverkehre sind nicht wegzuleugnen. Wenn Trafikverket nur ab Stockholm bestellt, wird eben nur noch ab Stockholm gefahren. Zudem gibt es Streit um das wirklich in die Jahre gekommene Wagenmaterial der Liege- und Schlafwagen. Der Kinowagen (Bio på Tag) ist auch längst abgeschafft.
Bis 2013 waren noch viele der Ausweichbahnhöfe zwischen Narvik und Kiruna zumindest BedarfshalteDie nur zeitweise und nur saisonal angebotene historische Tagesrandverbindung "Karven" zwischen Kiruna und Narvik ist eine historische Verbindung mit wechselndem Erfolg. Gelegentlich wurde die Verbindung auch seit Bau der Europastrasse einfach als Busverbindung angeboten. Sie war früher für den Ausflugsverkehr von Narvik aus wichtig. Heute hat sie eher touristische Bedeutung und wird auch losgelöst vom Betreiber der Nordlandverkehre eigenwirtschaftlich z.B. von OfotbanenAS (inzwischen insolvent) oder ArcticTrain von Narvik aus angeboten.
Gerne habe ich am Südumlauf in Gransjö fotografiert. Der Ausweichbahnhof im Nichts hatte früher ein Gleis mehr, die Überspannung der Oberleitung ist noch auf mehr Gleise ausgelegt. So hat man gute Sicht nach allen Seiten auf die schnurgerade Strecke. Gransjö liegt etwa 30 km westlich von Boden.
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